Warum Detox?

Störungen des mitochondrialen Zellstoffwechsels führen zu einem "Bioenergetischen Defizit". Die Folge können Funktionsstörungen einzelner Organe oder Organsysteme sein. Vielfach betroffen sind Nerven- und Immunsystem aber auch die Matrix des Bindegewebes und das muskuloskelettale System.

Welche Folgen kann ein bioenergetisches Defizit haben?

Störungen des Biorhythmus mit Leistungsknick, Schlafstörungen, Adynamie, Konzentrationsstörungen oder Chronic Fatigue sind oft Anzeichen eines bioenergetischen Defizits und können die Vorläufer chronischer Organerkrankungen sein.

Zugleich führt ein bioenergetisches Defizit vielfach dazu, dass etablierte Therapieverfahren ineffektiv bleiben. Therapieresistente Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat, Störungen des Immunsystems mit Autoimmunerkrankungen (Rheuma, chronische Darmerkrankungen), Allergien und Hauterkrankungen (Neurodermitis),  aber auch seelische Erkrankungen (Depression) und Erkrankungen des Nervensystems können die Folge sein.

Warum Detox-Therapie?

»Ohne Reinigung keine Heilung« ist ein altes Grundgesetz der Naturheilkunde.

Aber nicht nur als Voraussetzung für den Erfolg einer therapeutischen Maßnahme, sondern auch als wesentlicher Bestandteil der Prävention sind ausleitende Verfahren sinnvoll.

Umweltgifte haben nicht nur einen negativen Einfluss auf die Klimaerwärmung und unser Ökosystem, auch unser Körper ist immer stärker davon betroffen.

Schwermetalle können sich in unserem Nerven- und Bindegewebe ablagern. Eine ungesunde Ernährung, starker Alkohol- und Arzneimittelkonsum, Rauchen und eine stressige Lebensweise verstärken das Problem zusätzlich. Da erstaunt es nicht, dass unsere Entgiftungsorgane  an Ihre Grenzen stossen.

Eine wesentliche Aufgabe unserer Entgiftungssysteme ist es, anfallende Schadstoffe und Erreger auszuscheiden. Dies äussert sich beispielsweise durch verstärktes Schwitzen, rezidivierende Durchfälle, chronischer Fliessschnupfen, chronische Entzündungen der Schleimhäute (z.B. enteral, oropharyngeal), aber auch durch rezidivierende subfebrile Fieberepisoden.

Fallen zu hohe Mengen an Schadstoffen an, werden körpereigene Entgiftungssysteme überlastet, anfallende Schadstoffe und Abbauprodukte werden nicht mehr ausgeschieden sondern in der intrazellulären Matrix eingelagert.

Dies führt zu Blockaden der Transitstrecke Blut à Gewebezelle beim Transport von O2 und Nährstoffen. Diese Situation stellt vielfach den Beginn chronischer Erkrankungen dar.

Durch Schadstoffe verursachte Beschwerden lassen sich durch gezielte Detoxifikation mildern oder beseitigen. Leber, Niere und Lymphsystem spielen dabei eine zentrale Rolle.

Was geschieht im Körper, wenn entgiftet wird?

Beispielhaft soll dies an der Leberfunktion skizziert werden:

In der Regel ist die Leber das erste Organ der Ausscheidung, da dort die notwendigen enzymkatisch gesteuerten Um- und Abbauprozesse stattfinden.

Hierbei sind vor allem die Cytochrome in der sogenannten Phase I beteiligt. Ziel ist es funktionelle Gruppen in unipolare Moleküle zu transferieren. In der Phase II der Entgiftung werden die Stoffe beispielsweise mit Aminosäuren oder Glutathion konjugiert oder die funktionellen Gruppen mit polaren negativ geladenen Molekülen gekoppelt. Schwermetalle werden beispielsweise methyliert oder acetyliert, dies erst ermöglicht dann die renale oder biliäre Ausscheidung.

Durch die therapeutische Aktivierung der Leberenzyme z.B. über Phythotherapie und orthomolekulare Medizin können diese Entgiftungsvorgänge beschleunigt werden.

Dies führt insgesamt zu einer Reduktion des bioenergetischen Defizits und nachfolgend zu einer Abnahme der dadurch verursachten Beschwerden.